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Osteoporose

Knochenschwund – so bezeichnet der Volksmund häufig die Osteoporose. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Skelettes, die in der Regel ohne spezifische Symptome auftritt.

Durch den Abbau von Knochenmasse und einer porösen Knochenstruktur leidet die Stabilität. Schmerzhafte Knochenbrüche sind die Folge, deren Auslöser schon starkes Husten oder das Hochheben einer Tasche sein kann. Typische Stellen für Frakturen sind lumbale und thorakale Wirbelkörper, die Oberschenkelhälse und die Handgelenke.

Die Patienten merken meist erst spät, dass sie an Osteoporose leiden. Die Krankheit kann lange ohne erkennbare Anzeichen schwelen. Allein in Deutschland sollen bis zu sieben Millionen Patienten betroffen sein. Die meisten von ihnen sind Frauen jenseits des 60. Lebensjahres.

Unsere Formen der Untersuchung

DXA-Knochendichtemessung

Besteht der Verdacht auf Osteoporose, wird eine Knochendichtemessung durchgeführt. Grund hierfür könnten entsprechende Beschwerden, aber auch eine familiäre Vorbelastung sein. Als genauste Methode hat sich die Doppelröntgen-Absorptiometrie (DXA) durchgesetzt. Sie gilt als das genauste Verfahren, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen.

Röntgenuntersuchung

Mit einer Röntgenuntersuchung wird eine Osteoporose erkannt, wenn die Knochenmasse bereits um mehr als 40 Prozent vermindert ist oder eine Fraktur ohne äußere Einwirkung aufgetreten ist. Sie eignet sich nicht zur Früherkennung.

Ultraschallmessung

Die Ultraschallmessung ist eine sehr schonende Untersuchungsmethode, da der Patient keinerlei Strahlenbelastung ausgesetzt wird. Sie ist allerdings nur für eine grobe Abschätzung des Osteoporose-Risikos einsetzbar. Sie wird in der Regel zur Verlaufskontrolle eingesetzt.

Computertomographie (Q-CT)

Die Ergebnisse einer Computertomographie können mit denen einer Knochendichtemessung verglichen werden. Die Strahlenbelastung für den Patienten ist jedoch deutlich höher.