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Kinderorthopädie

Die Kinderorthopädie ist ein Spezialgebiet der Orthopädie. Sie soll den besonderen Bedürfnissen der „kleinen Patienten“ Rechnung tragen, die eben nicht einfach nur „kleine Erwachsene“ sind. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erkennung und die Behandlung angeborener und erworbener Deformitäten und Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Die ersten Lebensjahrzehnte eines Menschen sind stark vom Wachstum geprägt. In diesem Zeitraum durchlaufen der Körper und auch die Gliedmaßen enorme Wandlungen. Der Kinderorthopäde kann entscheiden, ob vorbeugend – zum Beispiel durch eine Operation – eingegriffen werden muss oder ob Auffälligkeiten sich im Laufe der Entwicklung selbst kurieren können. Eine Behandlung muss wegen des im Wachstum befindlichen Knochens äußerst genau beurteilt und über einen großen Zeitraum beobachtet werden.

Bei der Diagnose sollen Untersuchungen wie die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte helfen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Denn dann ist auch sofort eine effektive Behandlung möglich. Zum Beispiel erfolgt bei einer angeborenen Hüftpfannenfehlstellung (Hüftdysplasie) eine Hüftbeugeschienenbehandlung.

Zahlreiche funktionelle Störungen im Bereich der Wirbelsäule und der Extremitäten können durch gezielte chirotherapeutische Behandlungen behoben werden.

Schwerpunkte in der Kinderorthopädie

  • Erkennung und Behandlung von Klumpfuß, Knickfuß und anderen Fußdeformitäten
  • Hüftgelenkerkrankungen wie zum Beispiel Dysplasien, Morbus Perthes oder Epiphysiolysis femoris
  • Erkennung und Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und deformitäten wie Skoliosen, Kyphosen, Morbus Scheuermann